Sonntag, 27. Juni 2010

shopping und doping

Meine "Dienstreise" war teilweise so anstrengend, dass ich mich in den kurzen Pausen schnell mit Shopping dopen musste.
In Leipzig bei TschauTschüssi ein lila T-shirt mit Wolke und Katze von Viergezeiten gekauft.
In Regensburg ein türkis-blaues Funktionsshirt aus feinster Merinowolle von Icebreaker und solides Schuhwerk von Salomon.
Ebenfalls in Regensburg gab es das Shirt zu den 28. Bayrischen Theatertagen "Puplikums Liebling" gratis.
In Leipzig bei Lush eingekauft.
Außerdem bei TschauTschüssi einen Wellensittich-Anstecker von Kukuk und Masking Tapes gekauft.
Daheim angekommen, lag im Briefkasten der bestellte Schmetterlings-Anhänger von Marga.Marina mit vielen Karten und Kärtchen als Zugaben.

Sonntag, 20. Juni 2010

wieder VOLL da!

Krankheit überwunden! Folgendes seit dem letzten "gesunden" Post getan:
Ein Mantel vom Flohmarkt (sehr guter Zustand, schöne Qualität aus Wolle und Kaschmir, nur ein kleines, bereits gestopftes Mottenlöchlein am hinteren Kragen) wurde mit Paspeln aus geblümtem Baumwollstoff verziert. Ursprünglich wollte ich auch noch die Knöpfe entsprechend beziehen und einen schmalen, passenden Gürtel nähen, aber irgendwie war ich dann der Meinung, dass dies wohl alles zu sehr nach "Handarbeit" aussehen würde. So wie er jetzt ist, finde ich ihn perfekt. (Erst als bereits die Paspel an den Kragen genäht war, erinnerte ich mich wieder, dass ich ja ein "vorher"-Bild machen wollte...)
In der letzten Hitzeperiode (wann war das gleich noch mal? War da überhaupt was?) festgestellt, dass ich extrem luftige Kleidung brauche. Aus diesem Grund u.a. ein einfaches Kleid erstanden, das ein bisschen aufgehübscht wurde.

Außerdem wieder ein kleines Ansteckgeschenk gebastelt. (Die Häkelblume ist von Häkelblümchen)

Zu guter Letzt habe ich selbst zu häkeln begonnen! Da ich nun für eine Woche auf "Dienstreise" gehe und diverse Stunden in diversen Zügen verbringen werde, habe ich pinkes Baumwollgarn gekauft und gemäß der Anleitung, die ich damals bei Birikinis Verlosung gewonnen habe, angefangen ein Platzdeckchen zu häkeln. (Bin gespannt, ob es jemals fertig wird!???)

Sonntag, 13. Juni 2010

heute leider kein post

Leider heute kein Eintrag, denn es ist mal wieder so weit:

Freitag, 11. Juni 2010

Freitags-Fisch

Anja Rieger unterhält auf ihrem Blog eine Fisch-bezogene Serie. Hier nun mein Beitrag:

Ich mag Fisch in der Musik. Daher ein Zitat aus einem meiner Lielblingslieder:
"When I come home late at night, I get my favorit dish - FISH!"
(The Andrews Sisters - Hold tight (Want some seafood mama))

Dazu noch ein halbwegs unpassendes Foto:

Sonntag, 6. Juni 2010

ein tuch

Vier Tage nun frei gehabt. Genügend Zeit in aller Ruhe ein neues Teil zu machen. Nämlich ein Halstuch.

Ich weiß nicht, wie es Euch geht. Ich überlege mir vorher doch immer sehr genau wie ich etwas machen möchte und denke "des ham´ ma glei!" Und dann... dauert es richtig lange... eigentlich immer... eigentlich alles!

Anhand von diesem Tuch (mit dessen endgültigem Aussehen ich, nebenbei bemerkt, höchst zufrieden bin ;o) möchte ich einmal schildern, was mich bei so einer Entwicklung "irrt und wirrt".
Der Plan war ein Viereckstuch, die Kanten mit Baumwollspitze aus meiner Restekiste benäht, aufapplizierte Blumen von einem lila-/blau-/grünfarbigen Vintage-Batist und Textilfarbe mit der ich den Rand bemale, so dass Tuch und Spitze quasi eine Einheit werden.

Viereckstuch mit Spitze drum rum hatte ich gleich. Auch ein paar Motive aus dem Vintagedruck ausgeschnitten und schon mal aufgelegt... 1. Problem: das Farbschema war mir jetzt irgendwie zu melancholisch. Zwar würden ja noch die Textilfarben ins Spiel kommen, aber ich konnte mir nicht recht vorstellen, dass das dadurch stimmig wird. Also einen weiteren Vintage-Batist mir roten Mohnblumen rausgeholt, von dem ich im Vorfeld dachte , der passt sowieso nicht zu dem ersten.
Aber die Mohnblumen passten verdammt gut, wie ich finde, und das ganze bekam so einen Folklore-Look, den ich sehr mag.

Die Blumen gleich mal aufgesteckt und das Tuch um den Hals gelegt. Dieses zur Hälfte gefaltete Viereckstuch: viel zu kompakt und dick! Das geht nicht! Spitze also von einer Ecke getrennt, das Tuch diagonal durchgeschnitten und die Spitze an die Diagonale wieder dran.

Erst mal Pause!

Jetzt zu den Farben. Gleich wild drauf los, denn es sollte ja schon bunt werden. Das erste Ergebnis war ja ansich auch gar nicht schlecht, aber zu den applizierten Blumen? Unmöglich!

Also weniger Farben. Gelb! Irgendwie bildete ich mir Gelb ein. Aber es sah aus wie Kinderpipi in einer Windel. Schwarz drauf klecksen? Jetzt wird es wieder so bunt. Blöd-bunt, nicht schön-bunt.

Und eigentlich sollte ja die Spitze bemalt werden. Vielleicht also mit Farben aus meinen Applikationen um das blöd-bunte zu vermeiden. Aber jetzt sah es so gebatikt aus. Batik ist schon cool, aber nicht an mir...

Die Spitze wieder abtrennen, DANN anmalen und erneut annähen? Aber ich will ja, dass Tuch und Spitze eine Einheit bilden... Es soll ja nicht einfach eine bunte Spitze an ein weißes Tuch genäht werden... Ratlosigkeit! Noch eine Pause und Tee trinken.

Okay! Ich muss umdenken. Keine bunten Textilfarben, nur Schwarz. Schwarz ist auch in dem einen Vintagestoff, das kann dann mit einander korrespondieren. Außerdem kleckse ich auch auf die Spitze und das ganze bildet die gewünschte Einheit! Genau!

Wenn ich jedoch das ganze Tuch bekleckse scheinen die schwarzen Flecken durch meine dünnen Applikationen! Das gefällt mir nicht! Also habe ich die Stellen, auf die später die Blumen kommen, abgeklebt und dann erst losgekleckst. Wie Jackson Pollock!

Jetzt waren alle kreativen Fragen geklärt und ich konnte das Projekt getrost bis zum nächsten Tag ruhen lassen. Bis hierhin waren bereits geschätzte 6 Stunden Arbeit investiert.

Am nächsten Tag nun der Endspurt.

Erst dachte ich, ich nähe meine Blumenmotive mit Zickzack auf. Das hat mir aber nach einem Test auf dem Probefleckchen vom Vortag nicht gefallen. Letztendlich nur Geradstich und die Schnittkanten ausfransen lassen. Das könnte mir der Zeit ganz gut und passend aussehen...

Eine auf ein Stück weißen Batist gestempelte Nummer, die ich seit Jahrzehnten in meiner Sammlung habe, hat nun ihre Bestimmung gefunden.

Mein Logo aufgestempelt...

FERTIG! (Und alle Materialien sind aus meinen Beständen, es musste nichts extra gekauft werden! Das gefällt mir! Daumen hoch!)

ein buch

Der beste Tag der Woche war der Samstag! Da bin ich zur "Signierstunde" vom Maki! Seit Dienstag gibt es iher goldiges Buch "Alles was Fräulein so braucht" im Handel und seit Freitag bin ich stolze Besitzterin eines Exemplares!
Enorm großzügig teilte das Maki ihr Know-How und ihre Schätzchen, so dass ich nun ganz mit wunderbaren, neuen "Mymakis" eingedeckt bin.

Sie hat uns ihr Nähreich gezeigt, Ruck-Zuck die Herstellung eines ihrer süßen Becher-Pullis demonstriert und über die Entstehung des Buches erzählt, wärend der "Mo" phantastischen Latte-Macchiato und Spritz bereit stellte.
Ein fabelhaft inspirierender Nachmittag mit supernetten Menschen!